Hunde Cluburlaub
Hunde Cluburlaub

Die richtige Planung

Urlaub mit Hund ist einfach, wenn im Vorfeld alles entsprechend geplant wurde.

Hinweise zum Fliegen

Darf mein Hund mit in den Flieger, oder muss er in eine besondere Box. 
All dies muss im Vorfeld geklärt sein.

Der Hund am Strand

Nicht an jedem Strand dieser Welt sind Hunde erlaubt. Informieren Sie sich im Vorfeld. 

Mit dem Hund in den Club? Bei uns gibt es die passenden Informationen.

Urlaub mit Hund wird immer beliebter. Es sind längst nicht mehr nur Ziele in Deutschland, die von Hund und Herrchen besucht werden. Auch ein Cluburlaub im Süden ist mit dem vierbeinigen Freund möglich. Doch worauf kommt es an? Was müssen Hundeliebhaber beachten, damit die Reise unvergesslich wird? Nachfolgend erfahren Sie alle wichtigen Informationen. 



Auf die richtige Planung kommt es an

Ein Cluburlaub im Süden mit Hund ist schon bei der Planung eine große Herausforderung. Zunächst sollte man sich über die Reiseziele informieren. Nicht alle gängigen Ziele am Mittelmeer oder im südlichen Atlantik sind für Hunde geeignet. Das liegt in erster Linie an den komplizierten Einreisebestimmungen. In Spanien, Italien oder Griechenland reichen zum Beispiel der Heimtierausweis und diverse Impfungen aus. In Ägypten, der Türkei oder in Marokko wird es schon viel komplizierter. Hier gelten für Haustiere andere Einreisebestimmungen. Auch die Abfertigung am Flughafen ist mit Mehraufwand verbunden. Wer das erste Mal zu einem Cluburlaub mit Hund aufbricht, sollte sich für ein europäisches Reiseland entscheiden. Bevor man die Reise bucht, sollte man sich genau nach den Auflagen für Hundebesitzer erkundigen. Nicht immer ist der Transfer vom Flughafen zur Clubanlage im Bus möglich. Manchmal muss auch für den Transfer mit Hund ein Aufpreis gezahlt werden. Selbst, wenn die Clubanlage einen Hund erlaubt, heißt das noch lange nicht, dass sich der Hund überall frei bewegen kann. In Restaurants, Bars und am Pool sind Hunde in der Regel verboten. Einzige Ausnahmen bieten die Clubs, die durch und durch auf einen Urlaub mit Hund abgestimmt sind und die Hundebesitzer zur Zielgruppe haben. Während der Ferien sind die Clubanalgen fest in der Hand von Familien mit Kindern. Nicht selten herrschen dann andere Auflagen für die Mitnahme von Tieren, als außerhalb der Saison. Vor der Abreise sollte man nochmals akribisch alle notwendigen Einreisebestimmungen kontrollieren, damit man am Flughafen keine bösen Überraschungen erlebt. In bestimmten Ländern werden Hunde unter Quarantäne gestellt, wenn die vorgeschriebenen Einreisebestimmungen nicht eingehalten werden! 



Was muss man beim Fliegen beachten?

Hunde sind heute auf Flugreisen allgegenwärtig. In erster Linie sollte man drauf achten, dass es dem Tier gut geht und, dass es den Strapazen gewachsen ist. Ältere und kranke Tiere sollten besser nicht fliegen. Temperamentvolle Tiere sollten vor dem Flug ein Beruhigungsmittel bekommen. Das kann man zuvor beim Tierarzt erhalten. An einigen deutschen Flughäfen gibt es auch tierärztliche Praxen, die im Notfall weiterhelfen. Die Fluglinien haben unterschiedliche Auflagen für die Mitnahme von Tieren. Vor der Buchung sollte man daher klären, ob die Charterfluglinie die Mitnahme von Tieren ermöglicht. Zudem ist die Mitnahme von Tieren begrenzt. Daher muss der Hund schon bei der Buchung angeben werden. In seltenen Fällen kann der Cluburlaub nicht pauschal gebucht werden. Dann müssen die Hundebesitzer gesondert mit einer Linienmaschine zum Urlaubsziel transportiert werden. Kleinere Tiere werden in Tragetaschen oder Boxen in der Kabine befördert. Größere Tiere müssen in geeigneten Boxen transportiert werden und fliegen nur im Frachtraum. Zu beachten ist, dass kleinere Maschinen ohne beheizten Frachtraum im Winter keine Tiere im Frachtraum transportieren und somit eine Mitnahme nicht möglich ist. Die Box für den Frachtraum muss IATA-tauglich und auf die Größe des Hundes abgestimmt sein. Es ist ratsam hier nur auf Boxen aus dem Fachhandel zurückzugreifen, da die Airline im Zweifelsfall die Mitnahme verweigern kann. Der Hund ist Sondergepäck und muss am Sondergepäckschalter abgegeben werden. Eine frühe Ankunft am Flughafen ist daher erforderlich. 

Desweiteren sollte man auch beachten wenn man selbst mit dem Auto anreisst und einen Parkplatzanbieter wie www.holiday-parker.de nutzt. Transportiert dieser den Hund zum Flughafen?



Der Hund in der Clubanlage

Schon bei der Buchung sollte man sich über den Transfer zum Hotel informieren. Die Mitnahme von Tieren im Transferbus ist nicht immer möglich. Generell werden die Hunde nicht im Fahrgastraum transportiert und benötigen daher immer eine Box für den Aufenthalt im Gepäckraum. Einige Cluburlaubsbetreiber bieten für Hundebesitzer einen gesonderten Transfer im Kleinbus oder Van an. An der Clubanlage stehen in erster Linie Zimmer, Apartments oder Bungalows zur Verfügung. Nicht alle sind für Hunde zugänglich. Das liegt daran, dass viele Räume für Allergiker bestimmt sind und somit frei von Hundehaaren sein müssen. Bei Nichtgefallen des Zimmers ist daher nicht immer eine Zimmerumbuchung möglich. Aufgrund der Lärmbelästigung liegen die Zimmer für Hundebesitzer meist im hinteren Teil der Clubanlagen und daher oft weit entfernt vom Pool- und Animationsbereich. Die einzige Ausnahme bilden Clubanlagen, die ausschließlich für Hund und Herrchen bestimmt sind. Hier erfolgt die Unterbringung überall. Besonders hundefreundliche Anlagen sind auf Vierbeiner eingestellt. Hier können Hunde sich in der gesamten Anlage bewegen. Eine Leinenpflicht herrscht allerdings überall. Meist dürfen die Tiere dann auch mit in Bars und Restaurants. Die Pools sind aus hygienischen Gründen generell für Tiere verboten. 

In Bungalowclubanlagen stehe private Garten- und Terrassenflächen zur Verfügung. Die sind oft mit einem Zaun oder eine Hecke umrandet. Der Hund kann sich so frei im eigenen Garten bewegen. Vorausgesetzt natürlich, dass er andere Gäste nicht belästigt und nicht über Zäune und Hecken springt. Die Gärten rund um den Bungalow sind bei hundefreundlichen Anlagen nicht angelegt. So wird sichergestellt, dass der Hund keine Blumen und Sträucher niedertrampelt. 

In fast allen Clubanlagen gelten für Hundebesitzer saisonale Auflagen. In der Hauptsaison kann es vorkommen, dass bestimmte Bereiche für Hunde gesperrt sind. Trinkgefäße mit Wasser und Hundetoiletten findet man in den meisten Anlagen vor. 



Mit Hund an den Strand

In ganz Europa gibt es Auflagen für die Mitnahme von Hunden an Stränden. Hier sollte man sich unbedingt vor der Buchung erkundigen. Eine hundefreundliche Anlage in Strandnähe garantiert noch lange keinen Hundestrand. Grundsätzlich muss der Strand für Hunde ausgewiesen sein. Oftmals handelt es sich hier nur um Strandabschnitte. In der Hauptsaison sind viele Strände für Hunde gesperrt. Außerhalb der Saison gibt es dagegen keinerlei Auflagen. Da kann man mit dem Hund dann auch ausgedehnte Strandspaziergänge unternehmen. Einige Urlaubsorte sprechen auch nur tagsüber ein Hundeverbot aus. Abends kann der Hund dann uneingeschränkt am Strand toben. In der Regel herrscht an ausgewiesenen Hundestränden keine Leinenpflicht. Eder Hund darf freilaufen, wenn er keine anderen Strandbesucher belästigt. Natürlich darf der Hund auch im Wasser schwimmen und seinem Spielzeug hinterherjagen. In Strandkörben, Strandhäuschen oder auf gemieteten Sonnenliegen ist der Hund verboten. Er darf sich nicht in den Strandkorb oder auf die Liege legen! 



Was man sonst noch beachten sollte

Eine Reise mit Hund ist immer mit großem Aufwand verbunden. Die meisten Urlauber, die zum ersten Mal in den Süden reisen, unterschätzen oft das heiße Klima. Gerade im Sommer herrschen in Südeuropa hohe Temperaturen. Die können für Hunde schnell zu Qual werden. Mit Hunden kann man nicht stundenlang am Pool oder am Strand in der Sonne liegen! Die benötigen eine Abkühlung und ausreichend Trinkwasser. Ein Flasche mit Trinkwasser und ein Napf gehört somit in jedes Reisegepäck. Grundsätzlich sollte man am Strand oder in der Clubanlage ein schattiges Plätzchen vorziehen. Zu Bedenken ist auch, dass der Hund vor der Verlade ins Flugzeug dem heißen Wetter ausgesetzt sein kann. Idealerweise wählt man Flüge in den Abend- und Nachtstunden. Damit wird auch sichergestellt, dass der Transfer problemlos verläuft. Ein klimatisierter Bus stellt noch lange keinen klimatisierten Gepäckraum sicher. Wer Touren mit dem Mietwagen plant, sollte ebenfalls auf ein Fahrzeug mit Klimaanlage zurückgreifen. Grundsätzlich sollte der Hund an warmen Tagen nie im Auto zurückgelassen werden. Auch Hunde brauchen im Urlaub die berühmte Reiseapotheke. Hier gehören neben Wundspray auch Mittel gegen Durchfall, Mittel und Verbände gegen kleine Verletzungen und Pfotenpflegemittel hinein.  Im Zweifelsfall sollte man den Tierarzt oder Apotheker um Rat fragen. 
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